Zur Person

Ich begrüße Sie auf meinen kleinen privaten Blog. Hin und wieder schreibe ich hier oder veröffentliche Beiträge von mir oder über mich. Mal mehr, mal weniger – aber immer mal wieder.

Gebürtig komme ich aus Bocholt, einer kleinen Stadt im Münsterland, direkt an der deutsch-niederländischen Grenze. Nach meinem Abitur zog es mich in die große weite Welt. Ich wohnte bereits in Trier, Warschau, Posen, Kiew, Pittsburgh, Schwedt/Oder, Halle/Saale, Darmstadt, Freiburg – Berlin ist aktuell mein fester Wohnort, aber meine Heimat ist und bleibt Bocholt.

Ich bin dank meines Studiums—Bachelor in Politikwissenschaften und Geschichte in Trier und Warschau sowie dem Master of Arts in European Studies an der Viadrina, in Kiew und in Pittsburgh—  und meiner Arbeit sehr viel herumgekommen.

Berufliche Stationen hatte ich schon einige. Bereits in der gymnasialen Oberstufe schrieb ich für die Lokalpresse und lernte so den Journalismus von der Pike auf kennen. Dem Journalismus blieb ich insgesamt über fünf Jahre treue, auch in Polen, wo ich beim staatlichen polnischen Rundfunk in der deutschsprachigen Redaktion arbeitete. Daran schlossen sich Stationen bei der einer deutschen TV-Korrespondenz an und später in Berlin in der Pressestelle des Regierenden Bürgermeisters von Berlin.

Mit der Beendigung meines Studiums 2012 wagte ich mit Freunden ein Start-Up im Rahmen des Uni-Wettbewerbs “Funpreneur” zu gründen. Wir konnten erfolgreich den ersten Platz gewinnen. In meiner Rolle als PR- und Marketing-Manager fand ich mich gut zurecht, weswegen ich mich entschied die Seiten zu wechseln: statt Journalismus wollte ich in die Richtung Unternehmenskommunikation – und zurück nach Polen.

2013 trat ich in einem innovativen IT-Unternehmen im schönen Posen die Stelle als PR/Marketing-Manager an und konnte schon nach wenigen Monaten als verantwortlicher für den Verkaufsprozess mehr Verantwortung übernehmen. Neben der Kommunikationsarbeit und dem professionellem B2B-Salesmanagement, führte ich auch Projekte im Bereich Ideen- und Innovationsmanagement durch, wie etwa bei VW, Deutsche Telekom oder auch Bundesagentur für Arbeit.

2014 zog es mich zurück nach Deutschland, aber nicht zu weit weg. Aufgrund der Nähe zu Polen nahm ich das Europastudium in der Europa-Universität Viadrina auf. Ich lebte auf der polnischen Seite, studierte aber in Deutschland – und war an den Wochenenden im bunten Berlin.

Die Ereignisse in der Ukraine im Zuge der Majdan-Revolution waren für mich der Anlass die postsowjetische Republik und die dortigen Verhältnisse näher kennen zu lernen. Im Rahmen meines Austauschjahres verbrachte ich ein aufregendes Jahr in Kiew. Dort lernte ich russisch und etwas ukrainisch, unterstützte eine deutsche Stiftung in der Gewerkschaftsarbeit und lernte die internationale Arbeit  im Rahmes eines mehrmonatigen Stadtbauprojekt kennen.

Im Anschluss meiner Zeit im “wilden Osten” ging ich 2017 in den “wilden Westen”, in die USA, um dort als eingeladener Gastwissenschaftler an meiner Abschlussarbeit zu forschen und stellte diese dort fertig. Im Anschluss durfte ich noch spannende Wochen in Washington D.C. verbringen und konnte dort im Regierungsviertel, auf dem “Hill”, vieles über die US-amerikanische Politik erfahren.

Entgegen meinem Plan nach dem Studium eine internationale Promotion in den USA folgen zu lassen, entschloss ich mich aus familiären Gründen wieder in Deutschland Fuß zu fassen. In einer Raffinerie in Schwedt/Oder arbeitete ich zunächst als Kommunikations- und Standortmanager, wechselte aber rasch die Seiten und ging Ende 2018 zur Gewerkschaft. Dort verdingte ich mich zunächst als bundesweiter Referent für Arbeitnehmerthemen in Halle/Saale, bevor ich den Entschluss fasste Gewerkschaftssekretär zu werden – und das aus Überzeugung.

Die Arbeit als Gewerkschaftssekretär ist eine spannende, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe. Die Interessen der Arbeitnehmer*innen vertreten zu dürfen ist in Zeiten des digitalen, klimapolitischen und demografischen Wandels wirklich spannend.

Da ich ein sehr politische Mensch bin, macht mir die Arbeit als Gewerkschaftssekretär umso mehr Spaß. In meinen aktuellen und damaligen Ehrenämtern bei den JUSOS, der SPD, der FES, der überparteilichen Europa Union, bei ArbeiterKind.de, dem deutsch-polnischen Stammtisch Posen oder vormals bei der katholischen Kirche konnte ich mein Weltbild einer solidarischen Gesellschaft im Kleinen verwirklichen, dort wo ich gerade war oder bin – die Veränderungen beginnen immer bei einem selbst, in seinem Wirkungskreis.

Bei Anregungen oder Kritik zu meinen Blogbeiträgen kann man mich gerne kontaktieren – ich freue mich auf Ihre oder Deine Nachricht:
christian (a) christianhoerbelt.de .